Landgraf-Ludwig-Realschule Plus Pirmasens in integrativer Form mit Fachoberschule
Landgraf-Ludwig-Realschule Plus Pirmasensin integrativer Form mit Fachoberschule

Fünf Lebensretter aus Registrierungsaktion

Engagement der Landgraf-Ludwig-Realschule trägt Früchte

 

Köln/ Pirmasens, 21. Januar 2019 – Bereits zwei Mal engagierte sich die Landgraf-Ludwig-Realschule in Pirmasens für Patienten mit Blutkrebs. Unterstützt von einem Team aus Schülern, Lehrern und Eltern, organisierte die Lehrerin Kerstin Bellmann gemeinsam mit der DKMS zwei große Registrierungsaktionen. Im April 2016 machten mehr als 1.050 Menschen mit, im Februar 2017 waren es über 580. Bis heute konnten bereits fünf der insgesamt 1.633 registrierten Spender einem Menschen die Chance auf Überleben ermöglichen.

 

„Wir freuen uns riesig, dass durch unsere Aktionen schon fünf Patienten eine Überlebenschance erhalten konnten“, freut sich Kerstin Bellmann, Lehrerin an der Landgraf- Ludwig-Realschule. „Es ist toll, was man gemeinsam erreichen kann und wir bedanken uns bei allen Spendern, die sich auf den beiden Aktionen an unserer Schule registrieren ließen!“

 

Einer der Spender ist Marcel. Er ging früher selbst auf die Landgraf Ludwig-Realschule und ließ sich dort bei der Aktion 2016 registrieren. Etwa anderthalb Jahre später kam er als Stammzellspender für einen kleinen Jungen in Frage. „Ich war überrascht, glücklich und stolz“, gesteht der 22-jährige Busfahrer. Nach der Vorbereitung habe er sich 

immer mehr und mehr auf die Spende gefreut. „Ich habe mir Gedanken gemacht, wohin die Reise für meine Stammzellen wohl gehen wird und war sehr aufgeregt. Deshalb habe ich gleich nach der Spende bei der DKMS angerufen. Ich erfuhr, dass mein „genetischer Zwilling“ in Amerika lebt.“ Leider verstarb Marcels Patient trotz Transplantation etwa ein Jahr später. „Als ich über die DKMS davon erfuhr, war ich traurig. Ich hatte natürlich gehofft, dass es mein Patient schafft. Trotzdem würde ich jederzeit wieder Stammzellen spenden. Denn wenn meine Spende die einzige Überlebenschance für einen Menschen ist, werde ich ihm diese Chance auf jeden Fall ermöglichen!“

 

Das dachte sich auch Patrick. Der heute 35-jährige Pirmasenser hatte 2016 über die Zeitung von der Registrierungsaktion erfahren und machte mit. Knapp zwei Jahre später kam er dann tatsächlich als Spender in Frage. „Das war schon aufregend und ich habe mich gefreut, dass ich jemandem helfen konnte.“

 

Nach einer umfassenden Voruntersuchung in der Entnahmeklinik erhielt Patrick vom Arzt ein Medikament, welches er sich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter die Haut spritzte. Dieser körpereigene hormonähnliche Stoff, der vom Körper zum Beispiel auch bei fieberhaften Infekten produziert wird, stimuliert die Produktion der Stammzellen und bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen im fließenden Blut befinden. Diese können dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. „Während dieser Tage war ich vorsichtiger als sonst und habe auch kein Fußball mehr gespielt“, erklärt der Leiter eines Fitnessstudios. „Ich wollte jedes denkbare Verletzungsrisiko ausschließen, weil ich wusste, dass „mein“ Patient ab jetzt ohne meine Spende nicht überleben kann. Das war schon sehr besonders.“ Die Spende selbst habe gut vier Stunden gedauert und sei völlig problemlos gewesen. „Meine Frau durfte mich begleiten und so verging die Zeit recht schnell.“

 

Eine Stammzellspende wird zunächst immer anonym durchgeführt. Patrick erfuhr bisher nur einige Eckdaten über seine Patientin: Die Empfängerin seiner Stammzellen ist eine Frau zwischen 30 und 40 Jahren aus Deutschland. „Vor wenigen Tagen erfuhr ich jetzt über die DKMS, dass die Frau gesundheitlich auf dem Weg der Besserung ist. Das war ein sehr schönes Gefühl. Ich würde jederzeit wieder Stammzellen spenden.“

 

Pressemitteilung der DKMS

BOSS-Tag 2018

Zum ersten Mal am neuen Standort fand am 8. November unser jährlicher Berufserkundungstag statt. 20 Unternehmen und Organisationen waren in diesem Jahr dabei und boten Workshops, Bewerbertraining, Führungen oder Ausbildungs- und Praktikumsplätze an. Wir danken allen Beteiligten und freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr.

 

Wir sind immer auf der Suche nach Unternehmern, die sich an diesem Tag beteiligen möchten. Falls Sie wieder oder zum ersten Mal bei uns mitmachen möchten, melden Sie sich bei Heidi Klöckner über das Sekretariat.

Breite Bildungschancen an Realschule plus

Staatssekretär besucht Landgraf-Ludwig-Realschule plus und Fachoberschule

 

Im Rahmen der Wochen der Realschulen plus war die Landgraf-Ludwig-Realschule plus und Fachoberschule ausgewählt worden sich zu präsentieren. Am Freitag, den 26.10.2018, besuchte eine Delegation, bestehend aus Staatssekretär Hans Beckmann, Regierungsschuldirektor Günter Grube, den Mitgliedern der Stadtspitze Markus Zwick und Michael Schieler, Leiter des Schulverwaltungsamts Guido Frey, sowie Eltern-und Schülervertretern, die drei Standorte der Landgraf-Ludwig-Realschule plus.

 

Die Landgraf-Ludwig-Realschule plus bietet als Schwerpunktschule und zusätzlicher Fachoberschule in den Fachrichtungen Technik und Gestaltung ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten. Schüler können hier die Berufsreife, den qualifizierten Sekundarabschluss I und die Fachhochschulreife ablegen.

 

Nach der Begrüßung am Standort Horeb durch Schulleiterin Liane Fremgen startete die Delegation per Bus zu den anderen Standorten. Die neu aufgestellten topmodernen Container konnten an diesem Tag leider nicht, wie ursprünglich vorgesehen, besucht werden, da die letzten handwerklichen Handgriffe durchgeführt wurden.

 

Im von Marco Grasmück-Hager geleiteten Standort der Alleestraße konnten die Besucher einen Einblick bekommen in den Unterricht  der beiden Fachrichtungen der Fachoberschule. Mit großem Eifer und sichtlicher Freude führten die Klassen die ihnen gestellten eher praktischen bzw. gestalterischen Aufgaben durch. Die kooperierenden Firmen Framas, psb, Schön&Sandt, Kennel und Schmenger, DaRa Innovations GmbH, sowie Fotostudio Andreas Groß stellten sich in einer kleinen Hausmesse dar. In den Gesprächen wurde deutlich, dass die Firmen viele der Auszubildenden aus den Schülern der Fachoberschule rekrutieren.

 

Am Standort Husterhöhe werden derzeit die 5.-7. Klassen unterrichtet. Konrektorin Gudrun Matheis machte deutlich, dass hier die grundlegende pädagogische Arbeit geleistet wird. Großer Wert wird auf die Vermittlung sozialer Kompetenzen und Werteerziehung gelegt. Die Besuchergruppe wurde im Foyer mit einem Lied von einem beeindruckenden Chor mit über hundert Schülern unter Leitung von Susanne Reischmann begrüßt. In fünf Stationen offenen Unterrichts bekam die Delegation einen Eindruck der vielfältigen Pluspunkte der Realschule plus. Die 6b als integrative Klasse zeigte in einer Erdkundestunde zum Thema Wüste die Arbeit an einem Gruppenpuzzle, bei der Gruppe Deutsch für Ausländer konnte man eine Stunde zur Werteerziehung miterleben. In den 7. Klassen waren die Gäste beeindruckt von den Schülerarbeitskästen in LEGO-Technik, es ging um das Thema Energieumwandlung am Beispiel eines Solarautos. Die Parallelgruppe im Fach Hauswirtschaft testete verschiedene Apfelsaftsorten und hatte Pizzabrötchen zubereitet. In einer 5. Klasse fand eine Englischstunde mit Medieneinsatz statt.

 

Die Teilnehmer der Besuchergruppe waren beeindruckt vom Angebot und der Methodenvielfalt an der Realschule plus. Staatssekretär Beckmann lobte die Ausführenden und betonte in seinen abschließenden Dankesworten die Chancengleichheit und Durchlässigkeit dieser Schulart, die allen Kindern gute Aufstiegschancen ermöglicht.

DKMS Benefizkonzert

Am 15.April fand das Benefizkonzert zu Gunsten der DKMS im Quasimodo statt. Unser Starfotograf Christian Steinbach war live dabei und hat ein paar Bilder für uns geschossen.

Spendenlauf

Trotz strömendem Regen und Kälte konnten unsere acht- bis zwölftklässler stolze 15.000€ zur Finanzierung unserer DKMS-Spendenaktion erlaufen. Wir sind stolz auf euch!

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